Energiespartips zum Heizen und Lüften                          



Tips zum Heizen und Lüften, Strom und Wasser sparen

 

Richtig heizen
  • In ungenutzten oder wenig genutzten Räumen Heizung aus oder nur auf niedriger Temperatur laufen lassen.

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  •  Die Heizung schon vor Beginn der Heizperiode checken: Gluckernde Heizkörper sind Energiefresser! Durch Luft im Heizkörper kann das Wasser nicht zirkulieren, die Wärmeenergie "kommt nicht an". Deshalb regelmäßig die Heizung entlüften und den Wasserdruck der Anlage kontrollieren!

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  • Durch eine Abkühlung auf 16-18 Grad über Nacht im Wohnzimmer können leicht 10-15 Prozent Energie gespart werden. Wenn die Heizungsanlage keine automatische Nachtabsenkung durchführt, helfen programmierbare Thermostate, die auf das Ventil des Heizkörpers geschraubt werden.

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  •  Vorsicht: Wer zum Beispiel das Wohnzimmer über Nacht und am Tag auskühlen lässt, um es dann abends für ein paar Stunden aufzuheizen, wird trotz hoher Lufttemperaturen das Frösteln bekommen: Zum Temperaturempfinden trägt auch die Strahlungswärme der Wände bei. Lassen Sie die Wände nicht auskühlen!   

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Richtig lüften     zurück
  • Ein ständig gekipptes Fenster kann bis zu 200 Euro Kosten pro Saison verursachen!

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  • So lüften Sie richtig: Kurz das Fenster vollständig öffnen und dabei die Heizung ausschalten.

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  • Bei zu wenig Frischluft riecht es in der Wohnung unangenehm und es bildet sich schnell Schimmel, da die Feuchtigkeit nicht entweichen kann.

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  • Behalten Sie die Feuchtigkeit mit einem Hygrometer im Blick: Mehr als 65 % Luftfeuchtigkeit sollten im Haus nicht herrschen, Werte unter 35 % sind ebenfalls ungesund. 

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  • Wer besonders viel "ausdünstet", zum Beispiel durch Sport, Kochen und vor allem durch Rauchen, muss auch viel lüften! 


 

 

Die richtige Temperatur     zurück
  • Jedes Grad weniger Raumtemperatur bringt etwa 6 % Energieersparnis. Wer sich im Winter nur im T-Shirt oder Bikini zu Hause richtig wohl fühlt, muss dafür auch tiefer in die Tasche greifen.

  • Mancher benötigt zum "angenehmen" Start in den Tag im Badezimmer 24 Grad, meist reichen aber auch 22 Grad. Gerade hier geht durch das Lüften nach Duschen oder Baden besonders viel Energie verloren, so dass sich niedrigere Temperaturen lohnen!Im Schlafzimmer kann es Tag und Nacht unter 18 Grad kalt sein. Oftmals wird durch tiefere Temperaturen sogar ein tieferer Schlaf ermöglicht.

  •  Schlafzimmer von kleinen Kindern nicht unter 16 Grad abkühlen lassen!

  •  Im Wohnzimmer können Werte um 20 Grad ausreichend sein.Die "Wohlfühltemperatur" hängt stark vom eigenen Empfinden ab und unterscheidet sich oftmals auch sehr stark zwischen den einzelnen Familienmitgliedern. 
     


Heizen und Lüften lernen     zurück
  • Die Energiekosten sind auf Rekordniveau: Jeder Liter Heizöl und jeder Kubikmeter Gas kosten etwa 50 Cent und belasten die Umwelt mit etwa 2,6 kg CO2.

  •  Ein einzelner warmer Tag kann die Heizungsrechnung um 1 Prozent senken. 

  •  Übernehmen Sie in Ihrer Familie den Manager-Posten und motivieren Sie Ihre Lieben: Kinder bekommen die gesparten Heizkosten zusätzlich zum Taschengeld, der Partner oder die Partnerin als Bonus für das Hobby oder als nettes "Nebenbei-Geschenk ". 

  • Wer bewusst heizt und lüftet, senkt fast automatisch die Heizkosten
     

 

Tips zum Strom sparen     zurück

 

Energiesparende Geräte können mit den gleichen Kosten doppelt so lange betrieben werden wie Durchschnittsgeräte. Über die Lebensdauer gerechnet sind die Betriebskosten von Haushaltsgeräten deutlich höher als der Anschaffungspreis. Mehrkosten bei der Anschaffung machen sich auf diese Weise bezahlt.

  • Bei Kühlschränken sind Geräte ohne Gefrierfach die sparsamsten (0,2 kWh/24 h und 100 Liter Nutzinhalt). Geräte mit Gefrierfach liegen bei ca. 0,3 bis 0,4 kWh. Truhen sind geräumiger, preiswerter und deutlich sparsamer als Gefrierschränke.

  • Die neuesten Waschmaschinen verbrauchen zwischen 40 bis 50 Liter und 1,0 bis 2,0 kWh im Vollwaschgang. Einer Einsparung von 700 € in 15 Jahren stehen z. B. lediglich 200 € an höheren Anschaffungskosten gegenüber.

  • Der Stromverbrauch von Wäschetrocknern ist 3mal so hoch wie bei der Waschmaschine. Ausweg: Wäscheleine! Geräte mit Wärmepumpe benötigen die Hälfte, Trockenschränke ein Drittel der Energie.
    Mikrowellengeräte haben (außer bei Einzelpersonen) einen höheren Energieverbrauch als der Herd.

  • Die Bereitschaftsstellung (Stand- By) an Fernseh-, Videogeräte u. a. sollte nur für kurze Zeit verwendet werden. Immer ganz ausschalten, das kann je nach Ausstattung des Haushaltes einige hundert kWh im Jahr sparen.
  • Trotz hoher Anschaffungskosten ist der Betrieb von Energiesparlampen finanziell lohnend. Nicht benötigte Beleuchtung sollte immer sofort ausgeschaltet werden. Oft sind auch Leitungsschwächere Lampen ausreichend. Wenn Lampen defekt sind und ausgetauscht werden müssen, sollte überlegt werden, ob die gleiche – hohe Leistung notwendig ist.

  • Oft lässt sich allein durch die Raumgestaltung – Ausrichtung der Möblierung – das Tageslicht besser ausnutzen und so Strom sparen.

     

Tips zum Wasser sparen     zurück

 

Durchschnittlich 120 Liter Wasser verbraucht eine Person pro Tag. Davon werden nur rund zwei Prozent für Nahrungsmittel gebraucht. Das meiste Wasser brauchen wir für das Duschen, Putzen und die WC-Spülung.

  • Mit einfachen Tricks können Sie ohne Komforteinbußen sehr viel Wasser einsparen: 

  • Duschen anstatt Baden. Für ein Vollbad benötigen Sie rund 140 Liter Wasser. Das ist dreimal so viel Wasser wie beim Duschen benötigt wird.

  • Sorgen Sie für dichte Wasserhähne. Ein tropfender Wasserhahn kostet Sie bis zu 5.000 Liter Wasser im Jahr.

  • Setzen Sie Perlatoren mit Durchflussbegrenzern in den Auslauf des Wasserhahnes ein. Dadurch wird Luft unter das Wasser gemischt und es entsteht der Eindruck, dass sehr viel Wasser über die Hände fließt.

  • Verwenden Sie Einhandmischbatterien. Die sind am wirtschaftlichsten – egal ob im Spülbecken oder in der Dusche bzw. Badewanne.

  • Nutzen Sie nach Möglichkeit Regenwasser zur Toilettenspülung und zum Bewässern von Pflanzen und Garten.  




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